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Die junge Mezzosopranistin Olivia Saragosa
wurde in Toronto, Kanada geboren. In dieser Spielzeit singt sie die Titelpartie in Rossinis Cenerentola mit der Mitteldeutschen Kammeroper am Theater Wittenberg, Laura in Webers Die drei Pintos mit Opera in Concert, Toronto und Armelinde in Cendrillon im Konzerthaus Berlin. Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bremen in 2007. Von 2004-2007 war Olivia Saragosa am Stadttheater Bremerhaven als lyrischer Mezzosopran engagiert, wo Rosina, Isabella, Idamante, Cornelia (Julius Cäsar), Barbara (Katja Kabanowa), Prinz Orlofsky, Maddalena, 2. Dame u.a. zu ihrem Repertoire gehörten. In der Spielzeit 2005/2006 war sie Gast am Theater Bremen als Maddalena, am Theater Flensburg als Isabella und am Theater Lüneburg als 2. Dame. Zuvor hat sie die Hauptrolle in Die sieben Todsünden von Kurt Weill am Schleswig-Holsteinischen Landestheater Flensburg und die Rolle der Olga in Eugen Onegin am Alleetheater Hamburg gespielt. Im Sommer 2003 debütierte sie in der Titelrolle der Carmen mit dem Internationalen Opernstudio Meran in Italien. Nach ihrem Abschluss an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ Berlin (`02) und an der Musikhochschule der McGill-University in Montréal (B.Mus. `98, M.Mus. ´00) arbeitete sie in Deutschland als freischaffende Sängerin. Meisterkurse mit Ks. Brigitte Fassbaender und Ks. Marjana Lipovšek rundeten ihre Ausbildung ab.
Neben den bereits genannten Produktionen sang sie in den letzten Jahren u.a. Nabucco (Fenena) mit den Loreley Festspielen, die spanischen Zarzuela La Verbena de la Paloma im Hebbel Theater Berlin, Rigoletto (Maddalena) im Theater Brandenburg, Cenerentola im Theater Görlitz, Orpheus in der Unterwelt (Venus) mit der Lübecker Sommeroperette und Cendrillon, eine Kinderoper-Produktion des Konzerthauses Berlin.
Schon während ihres Studiums hat Olivia Saragosa zahlreiche Partien in Oper, Operette und Musical auf der Bühne gesungen: Dorabella (Così fan tutte), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Nireno (Giulio Cesare in Egitto), Anna (Die sieben Todsünden), Jessie (Mahagonny Songspiel), Lillian Holiday (Happy End), Mad Margaret (Ruddigore), Elisabeth Proctor (The Crucible), Audrey II (Little Shop of Horrors), u.a.
Neben ihrer Bühnentätigkeit sammelte Olivia Saragosa auch auf dem Konzertpodium zahlreiche Erfahrungen: So sang sie Solopartien u.a. von Bach, Beethoven (9. Symphonie), Händel (Messias), Mozart (Requiem), Verdi (Requiem) und Dvořák (Stabat Mater) und gestaltete Liederabende und Gala-Konzerte.
Die ihr verliehenen Auszeichnungen beinhalten u.a. den „Prix Martinu“ (Concours d’Interpretation de la musique tchèque et slovaques), mehrere 1. Preise der NATS-Competition, den „Prix SOCAN“ (Orchestre symphonique du nouveau monde á Montréal) und ein Förderstipendium der Austrian Society of Montreal.
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